Touristen getäuscht: Mitarbeiter eines Reisebüros wurden von der Polizei wegen Betrugsvorwürfen in Südthailand festgenommen

Sechs Personen eines Reisebüros wurden von der Provinzpolizei wegen Betrugs in Surat Thani, Südthailand, festgenommen. Den Verdächtigen wird vorgeworfen, gefälschte Pauschalreisen ins Ausland an mindestens 99 Kunden verkauft zu haben, wodurch ein Schaden in Höhe von 27 Millionen Baht entstand.

Zu den sechs Festgenommenen gehören angeblich Sumontri Sonnong, Phanuda Thepchum, Kobsak Pensawat und Wongchan Pensawat sowie zwei nicht identifizierte Mitarbeiter.

Sie wurden am Sonntag, dem 4. Juni, in Gewahrsam genommen und seitdem wegen Betrugs und der Eingabe falscher Informationen in ein Computersystem angeklagt, was sie beide bestreiten

Pol. Generalmajor Saranyu Chamnanrat, der Polizeichef der Provinz Surat Thani, erklärte, dass die Verdächtigen ihr Reisebüro im Jahr 2022 mit der Absicht, Reisepakete anzubieten, legal registriert hätten. Allerdings verkauften sie weiterhin betrügerische Pauschalreisen, berichtete die Bangkok Post. Das Unternehmen warb mit äußerst günstigen Paketen zu zahlreichen beliebten Überseedestinationen wie Japan, den Niederlanden und fünf mitteleuropäischen Ländern: Österreich, Tschechien, Slowakei, Deutschland und Ungarn.

Diese Pakete wurden auf der Facebook-Seite der Agentur zu Preisen beworben, die deutlich unter denen anderer Reiseveranstalter lagen. Die Agentur behauptete fälschlicherweise, dass sie dank der Unterstützung der thailändischen Tourismusbehörde (TAT) so niedrige Preise anbieten könne.


Kunden, die diese Touren gebucht hatten, stellten fest, dass sie am geplanten Abreisetag betrogen worden waren. Die Verdächtigen sind zwischen 40 und 60 Jahre alt und stammen ursprünglich aus den Bezirken Phun Phin, Ban Ta Khun und Kanchanadit.

Bisher haben mindestens 99 Opfer bei der Polizei der Provinz Surat Thani oder bei der Polizeistation Kanchanadit Beschwerde eingereicht und Schadensersatz in Höhe von insgesamt etwa 25,8 Millionen Baht gemeldet.

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