Vorgehen gegen die Taximafia auf Koh Samui zielt auf illegale Revierkontrolle ab

In Surat Thani auf Koh Samui begann gestern, am 28. Mai, eine Razzia gegen die Taxi-Mafia. Beamte lösten Taxi-Gruppen auf, die beschuldigt wurden, öffentliche Plätze zu blockieren und andere legal zugelassene Taxis an der Fahrgastaufnahme zu hindern.

Die Operation richtete sich gegen gesetzeswidrige Mietwagen und war Teil einer umfassenderen Kampagne zur Regulierung des öffentlichen Nahverkehrs auf Koh Samui

Laut den Behörden zielt die Razzia darauf ab, gegen die Taxi-Mafia vorzugehen, die öffentliche Plätze blockiert und legal zugelassene Taxis oder andere öffentliche Verkehrsmittel daran hindert, Fahrgäste aufzunehmen oder abzusetzen.

Amorn erklärte, dass ein Nichthandeln dem Tourismusimage von Koh Samui schaden und der Tourismuswirtschaft der Insel langfristig schaden könnte.

Offizielle Stellen betonten, dass alle legal zugelassenen öffentlichen Verkehrsmittel auf Koh Samui das gleiche Recht haben, zu verkehren. Niemand kann öffentliche Bereiche für sich beanspruchen. Laut DailyNews verpflichtet die Razzia gegen die Taximafia auch die Fahrer öffentlicher Verkehrsmittel zur strikten Einhaltung der Vorschriften. Sie müssen sich angemessen kleiden, stets den Taxameter benutzen, nicht an einem Ort auf Fahrgäste warten und Fahrgäste nur an sicheren, den Verkehr nicht behindernden Orten ein- und aussteigen lassen.

Fahrer, die gegen das Gesetz verstoßen oder andere bedrohen und behindern, werden gemäß dem Landtransportgesetz belangt.

Die Strafen können den Entzug der Fahrerlaubnis und die Aberkennung der Fahrzeugkennzeichen umfassen – ohne Ausnahme.

Bei einem früheren Vorfall mit Beteiligung der Taximafia wurde ein Taxifahrer auf Koh Samui bei einem Angriff einer Gruppe von Taximafiamitgliedern erschossen. Ein Verdächtiger wurde festgenommen, nach mehreren weiteren wird noch gefahndet. Das Opfer war der Hauptverdiener seiner Familie, da er erst im letzten Monat ein Kind bekommen hatte.

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