Ausländischer Mann in Chon Buri von einem Zug getötet

Ein unbekannter Ausländer wurde gestern, am 30. Mai, um 17:00 Uhr auf der Strecke Bangkok-Chuk Samet in Nong Pla Lai, Bang Lamung, Chon Buri, von einem Schnellzug erfasst und getötet.

Polizei, Ermittler und Rettungskräfte von Sawang Boriboon Pattaya wurden zum Unfallort gerufen, nachdem ein Unfall gemeldet worden war. Der Zug hielt bereits an, als die Einsatzkräfte eintrafen.

Erste Untersuchungen ergaben, dass sich menschliche Überreste über mehr als 200 Meter Gleis verteilt hatten

Untersuchungen

Die Polizei ging zunächst davon aus, dass es sich bei dem Verstorbenen um einen ausländischen Mann im Alter von etwa 30 bis 40 Jahren handelte. Er trug ein blaues Trikot eines bekannten englischen Fußballvereins, schwarze Shorts und weiße Turnschuhe.

Etwa 200 Meter vom Zug entfernt fand die Polizei unter einem Busch eine Plastiktüte mit einer Matte. In der Nähe wurde eine Plastikwasserflasche gefunden. Die Polizei stellte beide Gegenstände als Beweismittel sicher, da sie annahm, dass sie dem Verstorbenen gehörten.

Der Lokführer Peerapol gab gegenüber der Polizei an, er habe Fahrgäste in Richtung Bangkok befördert, als der Mann von der Seite der Gleise trat und sich mit dem Rücken zum Zug vor diesen stellte.

Plastikwasserflasche

Peerapol gab an, er habe gehupt, doch der Ausländer habe sich nicht bewegt. Da es sich um einen Sonderzug gehandelt habe, habe er nicht mehr rechtzeitig bremsen können, bevor es zu dem tödlichen Zusammenstoß kam

Nach dem Zusammenstoß hielt Peerapol den Zug an und untersuchte den Unfallort, bevor die Thailändische Staatsbahn und die Polizei eintrafen.

Eine 37-jährige Anwohnerin, die sich nur als Bee vorstellte, gab an, vor dem Unglück ein extrem lautes Zugsignal gehört zu haben. Sie fuhr daraufhin mit ihrem Motorrad zum Unfallort, wo sie den stehenden Zug vorfand und später erfuhr, dass ein ausländischer Mann ums Leben gekommen war.

Bee sagte, sie habe denselben Mann gegen 15:57 Uhr vor dem Zusammenstoß an einem Geschäft vorbeigehen sehen. Er sei mit gesenktem Kopf gegangen und habe mit niemandem gesprochen.

gesenktem

Die Polizei hat die Identität des Mannes noch nicht bestätigt. Seine sterblichen Überreste wurden zur Autopsie und Identifizierung in das Institut für Rechtsmedizin des Polizeikrankenhauses gebracht.

Laut Amarin TV gehen die Ermittler zunächst von einem möglichen Suizid aus, die Todesursache ist jedoch noch nicht geklärt. Die Ermittlungen dauern an.

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