Ausländischer Betrüger narrt Restaurants in Phuket mit einer Verwirrungstaktik

Mindestens drei Restaurantbesitzer in Phuket fielen einem ausländischen Betrüger zum Opfer, der sie mit Verwirrungstaktiken um ihr Geld brachte.

Ein Restaurantbesitzer in Phuket, Benz Paitoon, teilte Details des Vorfalls zusammen mit Aufnahmen einer Überwachungskamera auf Facebook

Er berichtete, dass der Verdächtige, dessen Nationalität unbekannt ist, sein Geschäft betrat und eine Flasche Wasser für 10 Baht kaufte. Er bezahlte mit einem 1000-Baht-Schein.

Benz erklärte, er habe den Schein aufgrund von Bedenken wegen Falschgeld mit einem Prüfgerät überprüft. Nachdem er sich von seiner Echtheit überzeugt hatte, gab er 990 Baht Wechselgeld heraus.

Der Ausländer änderte dann seine Meinung und bestellte eine größere Flasche Wasser. Benz lehnte dies jedoch unerwartet ab und stornierte den Kauf. Er gab den 1000-Baht-Schein zurück.

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Der Mann änderte daraufhin seine Bestellung erneut und verlangte zwei Flaschen Wasser. Benz gab an, verwirrt gewesen zu sein und fälschlicherweise angenommen zu haben, er besäße noch den Original-Schein. Daher übergab er 980 Baht Wechselgeld, ohne Geld zu erhalten.

Nachdem der Mann gegangen war, bemerkte Benz, dass der 1000-Baht-Schein verschwunden war. Er sichtete die Aufnahmen der Überwachungskamera und kam zu dem Schluss, dass er betrogen worden war.

Nach dem Vorfall berichtete Benz, ähnliche Berichte von anderen Geschäftsleuten in der Gegend erhalten zu haben. Eine Imbissverkäuferin erzählte, sie habe am selben Tag Geld an denselben Mann verloren.

Eine andere Restaurantbesitzerin warnte andere vor dem Verdächtigen und gab an, auf ähnliche Weise 960 Baht verloren zu haben. Sie sagte, der Mann sei mit zwei anderen Ausländern gekommen, habe aber während des Vorfalls allein gehandelt.

Benz erstattete Anzeige bei der Polizeistation Mueang Phuket und rief andere Opfer des Phuket-Betrugs dazu auf, die Vorfälle ebenfalls der Polizei zu melden. Bislang hat die Polizei weder über den Stand der Ermittlungen noch über eine Festnahme des Verdächtigen informiert.

In einem ähnlichen Fall wurde am 1. Mai eine Thailänderin festgenommen, weil sie Angestellte eines Supermarktes betrogen und Geld gestohlen hatte. Sie soll die Angestellten durch ein Gespräch abgelenkt, das Wechselgeld unter ihrer Achsel versteckt und sie anschließend beschuldigt haben, ihr zu viel Wechselgeld gegeben zu haben, um mehr Geld zu erpressen.

Sie war bereits zuvor wegen desselben Delikts festgenommen und nach Verbüßung ihrer Strafe wieder freigelassen worden, hatte die Tat aber wiederholt.

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