9 Gefängnisflüchtlinge wieder hinter Gittern, Lotion war der Schlüssel zur Flucht

Der Fall von 9 Gefangenen, denen es gelungen ist, aus einer provisorischen Haftanstalt zu fliehen, wurde nun offiziell abgeschlossen, alle Insassen befinden sich nun wieder hinter Gittern.

Die Gruppe hatte mit einer Säge die Gitterstäbe ihres Zimmers durchgehackt, dann mit ihren Kleidern den Stacheldraht an den Gefängnismauern aufgeweicht und war, wenn auch nur kurz, in die Freiheit geklettert

Der Gouverneur des Zentralgefängnisses Nakhon Pathom zusammen mit dem Kommissar der Provinzpolizei Region 7 gaben den offiziellen Abschluss des Falls bekannt und sagten, dass die Ermittlungen zur Ausführung der flucht noch andauern.

Es wurde festgestellt, dass das Sägeblatt in die provisorische Gefängniseinrichtung geschmuggelt wurde, die verwendet wird, um Covid-19 zu testen und ankommende Gefangene unter Quarantäne zu stellen, um Ausbrüche in Thailands überfülltem Gefängnissystem zu verhindern, indem es in einer Lotionsflasche versteckt wird.

Weitere Ermittlungen ergaben, dass ein Verwandter eines der Häftlinge die Lotionsflasche mit dem darin versteckten Sägeblatt in das Gefängnis brachte und einen Beamten außerhalb der Einrichtung bat, das Geschenk dem Häftling hinter Gittern zu überbringen. Der Beamte willigte ein, bestritt jedoch jegliches Wissen, dass es sich bei dem Geschenk um ein Trojanisches Pferd handelte, mit der Säge, die es den 9 Insassen ermöglichte, versteckt im Inneren zu entkommen.

Eine des Schmuggels verdächtigte Person wurde festgenommen und zur weiteren Vernehmung in einem Gefängnis in Samut Songkhram festgehalten

Nach der gewagten Flucht der Gruppe von 9 Gefangenen – 6 Drogenstraftäter, 2 wegen Diebstahls und 1 wegen körperlicher Misshandlung angeklagt – wurden 2 junge Flüchtlinge fast sofort festgenommen, wobei die Polizei an diesem Nachmittag einen weiteren erwischte und lokale Führer einen vierten entdeckten und überwältigten noch am selben Tag.

Der Polizei gelang es nun, alle neun entflohenen Insassen zurückzuerobern, wobei der 38-jährige Mann, der als Anführer des Fluchtplans gilt, jetzt wieder hinter Gittern sitzt. Er war derjenige, der die Lieferung des Sägeblatts befahl, und als die Polizei ihn einholte, saß er in einem Honda-Auto mit 2 Mobiltelefonen, einer Perücke und 100 Geschwindigkeitspillen.

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