Eine Thailänderin sagt, sie sei dem Organraub in Kambodscha nur knapp entkommen

Eine Thailänderin behauptet, dass ihr Organraub in Kambodscha Blut abgenommen habe und sie gerade aufschneiden wollte, als sie gerettet wurde. Die Polizei warnt die Thailänder jetzt davor, Jobs im Ausland anzunehmen, da sie nicht nur eingewickelt, sondern auch in eine illegale Betrugsoperation verwickelt werden können, aber die Polizei sagt, dass Organhändler dafür bekannt sind, Nieren, Leber und Augen zu entfernen, nachdem sie Blut entnommen haben.

Organhandel ist in Asien ein lukratives Geschäft

Thailands stellvertretender Kommissar der Royal Thai Police, Surachate „Big Joke“ Hakparn, erzählte den thailändischen Medien von der Geschichte der Frau, wie sie ihm erzählte. Sie sagte, sie sei zuerst nach Kambodscha gelockt worden, um illegal für ein von China betriebenes Callcenter zu arbeiten. 

Als sie im Land ankam und ihr gesagt wurde, sie solle für das Zentrum arbeiten, weigerte sie sich. Sie sagt, sie sei dann angegriffen, eingesperrt und zum Verhungern zurückgelassen worden.

Die Frau sagt, sie habe es geschafft zu fliehen und ein Fahrzeug gemietet, um in eine Stadt an der Grenze zwischen Thailand und Kambodscha zu gelangen. Auf dem Weg dorthin hielt das Fahrzeug an, um in einem Hotel zu übernachten. Die Frau sagt, danach sei sie in der Stadt aufgewacht, aus der sie geflohen war. Irgendwann konnte sie eine andere Thailänderin kontaktieren und um Hilfe bitten.

Sie sagt, sie sei in ein Gebiet an der vietnamesischen Grenze geschickt worden und in einen Raum gebracht worden, in dem sich viele chirurgische Geräte befanden

Sie sagt, die Bande habe drei bis vier Beutel mit ihrem Blut gefüllt und sich dann darauf vorbereitet, Körperteile zu entfernen. Die Frau sagt, sie habe Schreie aus einem Raum in der Nähe gehört.

Da sie eine Frau kontaktiert hatte, die daraufhin die Behörden alarmierte, wurde die Frau gefunden, indem sie das Signal ihres Telefons verfolgte. Thailändische Medien gingen nicht näher darauf ein, wo genau die Frau gefunden wurde oder ob die kambodschanische Polizei Verhaftungen vorgenommen hat.

Sie sagt, sie wollten sie aufschneiden, um ihre Organe zu entnehmen, als sie gerettet wurde. Sie sagt, sie sei zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht worden, bis sie wieder zu Kräften gekommen sei.

Big Joke sagt, die Polizei habe die LINE-Gruppe überprüft und herausgefunden, dass die chinesische Bande des Organhandels bestimmte Opfer für Teile wie Nieren, Augen und Lebern auf dem Schwarzmarkt verfolgt habe

Die Frau gehörte zu einer Gruppe von acht Thailändern, die gerettet wurden, nachdem sie in Kambodscha zur Arbeit gelockt worden waren. Die Opfer kamen gestern an der Freundschaftsbrücke zwischen Thailand und Kambodscha in Sa Kaeo nach Thailand zurück. Big Joke sagt, die Royal Thai Police werde nun mit der Royal Thai Embassy in Phnom Penh und der Sicherheitsabteilung in Kambodscha über Menschenhandel sprechen. 

Schätzungen zufolge arbeiten rund 3.000 Thailänder illegal in Kambodscha und die Polizei wird daran arbeiten, sie nach Thailand zurückzuschicken

Die Polizei fügte hinzu, dass Thailand sicherstellen werde, dass es strenge Maßnahmen gibt, um gegen den grenzüberschreitenden Menschenhandel vorzugehen und die Prozesse zur Identifizierung der Opfer zu verbessern, um die internationalen Standards zu erfüllen.

Im Jahr 2007 schätzte die Weltgesundheitsorganisation, dass 10 % der Leber- und Nierentransplantationen mit illegal gehandelten Organen durchgeführt wurden.

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