Gericht spricht 3 Angeklagten im Fall des Null-Dollar-Tourismus wegen unzureichenden Beweisen frei

Die letzten drei Angeklagten eines 2016 aufgedeckten Null-Dollar-Tourismusbetrugs wurden gestern vom Obersten Gerichtshof Thailands freigesprochen. 

Der Null-Dollar-Tourismusbetrug betraf billige Pauschalreisen für chinesische Touristen, die in billigen Hotels untergebracht und zu bestimmten Restaurants und Einkaufstouren gebracht würden, wo sie sich aufhielten überteuerte Produkte verkauft

Thai PBS World berichtet, dass ein Netzwerk von Betreibern, darunter Hotels, Restaurants, Geschäfte, Juweliergeschäfte und Busunternehmen, alle an dem Betrug beteiligt waren, der von derselben Gruppe von Geschäftsleuten betrieben wurde. Die meisten von ihnen waren Chinesen, die den Betrug in Zusammenarbeit mit ihren thailändischen Partnern durchführten.

Das Gericht entschied, dass es keine ausreichenden Beweise gebe, um den Fall gegen die 3 zu beweisen

Der Betrug machte lokale Tourismusorganisationen wütend, die darauf hinwiesen, dass die chinesischen Touristen dem thailändischen Volk nicht helfen oder der thailändischen Wirtschaft in irgendeiner Weise zugute kommen, da alles Geld, das sie ausgaben, über App-Transaktionen getätigt und zurück nach China umgeleitet wurde.

Im Jahr 2016 beschloss die Regierung, etwas zu unternehmen, und 13 Personen wurden wegen ihrer Rolle bei dem Betrug festgenommen. Die Polizei beschlagnahmte auch 2.000 Busse, die verwendet wurden, um chinesische Besucher auf den organisierten Touren zu befördern. Die Folge des harten Vorgehens der Regierung war ein erheblicher Rückgang der chinesischen Touristen in diesem Jahr.

Die 13 Verhafteten wurden beschuldigt, Tourismusunternehmen illegal geführt zu haben, wodurch die lokale Tourismusbranche möglicherweise geschädigt wurde. Sie wurden auch wegen Geldwäsche und überhöhter Gebühren für Touristen angeklagt. Alle wurden jedoch vom Strafgericht freigesprochen, da es keine ausreichenden Beweise gab. 

In einer anschließenden Berufung sprach das Gericht alle bis auf drei Angeklagte frei, die jeweils mit einer Geldstrafe von 500.000 Baht belegt wurden.

Gestern entschied der Oberste Gerichtshof bei der Freisprechung der letzten 3, dass eine Behauptung, die Gruppe habe die wahre Natur der Pauschalreisen verschwiegen, die in Wirklichkeit überteuerte Einkaufstouren waren, nicht bewiesen werden konnte und stattdessen nur eine Vermutung war.

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