Chiang Mai ist die Stadt mit der dritthöchsten Luftverschmutzung weltweit. Die Luftqualität in Nordthailand ist ernsthaft gefährdet, da die Feinstaubwerte (PM2,5) aufgrund von Waldbränden stark angestiegen sind.
Die Situation, die heute, am 7. März, ihren Höhepunkt in Chiang Mai erreichte, hat gesundheitliche Bedenken und Warnungen ausgelöst
Nordthailand hat mit einer erheblichen Luftverschmutzungskrise zu kämpfen. Heute meldete das Zentrum zur Lösung der Luftverschmutzungskrise, dass die PM2,5-Werte um 7 Uhr morgens in mehreren nördlichen Provinzen die nationalen Sicherheitsstandards überschritten hatten.
Die Krise wird in erster Linie auf ausgedehnte Waldbrände zurückgeführt, die von der NASA-Website Firms als zahlreiche Hotspots in der Region erkannt wurden. Durch die unkontrollierte Ausbreitung dieser Brände werden gefährliche PM2,5-Werte in die Atmosphäre gepumpt, was die Bevölkerung vor den möglichen gesundheitlichen Folgen warnt.
In Chiang Mai ist die Situation besonders dramatisch
Der Luftqualitätsindex (AQI) hat gefährliche Werte erreicht, was die örtlichen Behörden veranlasst hat, Warnungen und Gesundheitshinweise herauszugeben. Mediziner der Universität Chiang Mai sind zutiefst besorgt über die zunehmende Luftverschmutzung, die vor allem bei gefährdeten Bevölkerungsgruppen zu schweren gesundheitlichen Komplikationen führen könnte.
Das Problem ist jedoch nicht auf den Norden beschränkt. Auch in den nordöstlichen und zentralen Regionen, darunter Gebiete wie Uthai Thani, Chai Nat, Sing Buri, Lopburi, Saraburi, Kanchanaburi und Ratchaburi, wurden PM2,5-Werte gemeldet, die weit über den sicheren Grenzwerten liegen. Die Bewohner dieser Gebiete sind mit ähnlichen Gefahren für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden konfrontiert.
Die Daten der Messstationen zeigen, dass die PM2,5-Konzentrationen im Norden zwischen 43,9 und 196,1 Mikrogramm pro Kubikmeter liegen und damit weit über dem Standardwert. Auch der Nordosten wies mit Messwerten zwischen 37,2 und 136,0 Mikrogramm pro Kubikmeter erhöhte Werte auf. In der Mitte und im Westen gab es zwar weniger Gebiete, in denen die Grenzwerte überschritten wurden, doch stellen die Messwerte von 23,2 bis 46,4 Mikrogramm pro Kubikmeter immer noch ein Risiko dar.
Im Gegensatz dazu schneiden die östlichen und südlichen Regionen Thailands sowie Bangkok und seine Umgebung besser ab, wo die Luftqualität im Allgemeinen in akzeptablen Bereichen liegt
Die Einstufung von Chiang Mai als eine der am stärksten verschmutzten Städte geht auf Daten der IQAir-Website zurück, die das Ausmaß der Verschmutzung verdeutlichen. Die AQI-Werte spiegeln die Konzentration verschiedener Schadstoffe in der Luft wider, wobei PM2,5 besonders besorgniserregend ist, da es tief in die Lunge eindringen und in den Blutkreislauf gelangen kann, was verschiedene Gesundheitsprobleme verursacht, berichtet KhaoSod.
Die Situation hat die thailändischen Behörden veranlasst, ihre Bemühungen zur Bekämpfung der Luftverschmutzung zu verstärken. Es werden Maßnahmen ergriffen, um die Verbrennung zu kontrollieren und die Anzahl der Hotspots zu verringern, die als Hauptursache für die gefährliche Luftqualität ausgemacht wurden. Der Öffentlichkeit wird geraten, sich nach Möglichkeit in geschlossenen Räumen aufzuhalten und Luftreiniger oder Masken zu verwenden, um die Belastung zu minimieren.v