Aufgrund des Erdbebens in Thailand am 28. März hat Thai Airways für betroffene Passagiere sowohl Ticket-Rückerstattungen als auch gebührenfreie Reisedatumsänderungen angeboten.
Passagiere mit Tickets, die vor dem 29. März ausgestellt wurden und zwischen dem 28. März und dem 10. April reisen sollen, können folgende Optionen nutzen:
- Reisedatumsänderung: Passagiere können ihre Reisedaten ohne zusätzliche Gebühren ändern. Für internationale Flüge muss das neue Reisedatum vor dem 11. April liegen und die Ticketbedingungen müssen weiterhin erfüllt werden.
Gebührenbefreiung: Alle Gebühren, einschließlich No-Show- und Agenturgebühren, werden erlassen. Bei internationalen Flügen, bei denen Preisunterschiede aufgrund unterschiedlicher Buchungsklassen entstehen, müssen Passagiere jedoch die Mehrkosten übernehmen.
Inlandsflüge: Auch bei Inlandsflügen sind Datumsänderungen ohne Gebühren möglich, solange das neue Reisedatum vor dem 11. April liegt. Auch hier entfallen alle genannten Gebühren und Preisunterschiede.
Passagiere werden gebeten, die entsprechenden Ticketbedingungen zu beachten und sich bei Thai Airways über die genauen Schritte zu informieren.
Bei Ticketrückerstattungen können Passagiere, sofern die Flüge von ➨ Thai Airways noch durchgeführt werden, eine Rückerstattung gemäß den normalen Ticketbedingungen beantragen oder ihre Reise stornieren und ab dem Datum der Genehmigung des Reisegutscheins (EMD) 365 Tage lang ein Reiseguthaben behalten, das für die Ausstellung zukünftiger Tickets verwendet werden kann.
Im Falle einer Flugstornierung haben nicht genutzte Tickets Anspruch auf eine vollständige Rückerstattung ohne Stornierungs- oder Rückerstattungsgebühren, einschließlich YR-Gebühren.
Teilweise genutzte Tickets erhalten eine Rückerstattung für den nicht genutzten Teil, ohne dass Rückerstattungsgebühren anfallen
Passagiere, die diese Optionen nutzen möchten, können sich laut KhaoSod an das THAI-Kontaktcenter unter 02-356-1111, das Global Call Center, die Ticketschalter von Thai Airways und autorisierte Agenten wenden.
Das schwere Erdbeben der Stärke 7,7 erschütterte Myanmar am 28. März und richtete in dem konfliktgeplagten Land große Verwüstungen an. Die tödlichen Erdstöße reichten bis nach Bangkok, wo ein Hochhaus in einer riesigen Staubwolke einstürzte.
In Myanmar forderte die Katastrophe mindestens 144 Todesopfer und mehr als 730 Verletzte. Militärführer General Min Aung Hlaing warnte jedoch davor, dass die Zahl der Opfer voraussichtlich weiter steigen wird.